BFH Urteil – Firmenwagen bei geringfügig entlohnten Familienangehörigen

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Die zur Verfügungstellung eines Firmenwagens für geringfügig entlohnten Familienangehörigen (mit einem Gehalt von monatlich maximal 450 €) zur uneingeschränkten privaten Nutzung, ist dies steuerlich nicht anzuerkennen. Dies geht aus einem aktuellen BFH-Urteil vom 27.02.2019 mit der Begründung hervor, dass es an Fremdüblichkeit (Vereinbarungen zwischen einander nahe stehenden Personen müssen so gestaltet sein, wie es gegenüber „fremde Dritte“ vereinbart worden wäre) fehlt. Die Richter aus München zeigen jedoch auch eine Alternative auf. Die Nutzung eines Firmenwagens durch Familienangehörige als Minijobber sollte an Bedingungen geknüpft werden, wie z. B. einer Kilometerbegrenzung für Privatfahrten oder einer Zuzahlungsverpflichtung nach einem überschrittenen Kilometerlimit. Eine Selbstbeteiligung an den laufenden Kosten des Geschäftswagens (z.B. Benzinkosten, Versicherungsbeträge oder Fahrzeugpflege) ist wäre ebenso denkbar.

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